Bei der MVK Versicherung VVaG im Rechtsschutz werden personenbezogene Daten verarbeitet, weil Bearbeitung, Prüfung und Verwaltung eines Vertrages oder die Schadenregulierung ohne diese Verarbeitung nicht möglich sind. Die Daten dienen dem Betrieb der Versicherungsgeschäfte, der Risikoprüfung, der Schadenaufklärung, der Missbrauchsverhinderung sowie der Erfüllung gesetzlicher Pflichten – jeweils unter Beachtung von DS-GVO und BDSG.
Versicherungen können ihre Aufgaben heute nur noch mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) erfüllen. Nur so lassen sich Vertragsverhältnisse korrekt, schnell und wirtschaftlich abwickeln. Zudem bietet die EDV einen besseren Schutz der Versichertengemeinschaft vor missbräuchlichen Handlungen als die bisherigen manuellen Verfahren.
Die Bearbeitung, Prüfung und Verwaltung Ihres Versicherungsvertrages oder der Schadenregulierung ist ohne die Verarbeitung Ihrer Daten nicht möglich.
Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt unter Beachtung der EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie aller weiteren maßgeblichen Gesetze.
Die Verarbeitung betrifft:
- den Betrieb von Versicherungsgeschäften; Vertrieb, Verkauf, Verwaltung oder Abwicklung von Versicherungsverträgen im Rahmen von Komposit- und Rechtsschutzversicherungen und aller damit verbundenen Nebengeschäfte sowie Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen der Verbundpartner
- die Risikoprüfung, Schadenaufklärung und -verhütung sowie die Verhinderung von Missbrauch
- die Durchführung der Speicherung und Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten für eigene Zwecke
Wenn Sie einen Antrag auf Versicherungsschutz stellen, benötigt der Versicherer Ihre personenbezogenen Daten zur Einschätzung des zu versichernden Risikos und zum Abschluss des Vertrags. Kommt der Versicherungsvertrag zustande, werden diese Daten zur Durchführung des Vertragsverhältnisses verarbeitet, zum Beispiel zur Policierung oder Rechnungsstellung.
Angaben zum Schaden werden etwa benötigt, um prüfen zu können, ob ein Versicherungsfall eingetreten ist, und um die Höhe des Schadens zu ermitteln.
Darüber hinaus werden Ihre personenbezogenen Daten zur Erstellung von versicherungsspezifischen Statistiken benötigt, zum Beispiel für die Entwicklung neuer Versicherungstarife oder zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vorgaben.
Die Daten bestehender Verträge werden für die Betrachtung der gesamten Kundenbeziehung genutzt, beispielsweise zur Beratung hinsichtlich einer Vertragsanpassung, für Ergänzungen oder für umfassende Auskunftserteilungen.
Rechtsgrundlage für diese Verarbeitungen personenbezogener Daten zu vorvertraglichen und vertraglichen Zwecken ist Art. 6 Abs. 1 b DS-GVO. Soweit dafür besondere Kategorien personenbezogener Daten erforderlich sind, wird Ihre Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 a i. V. m. Art. 7 DS-GVO eingeholt. Werden Statistiken mit diesen Datenkategorien erstellt, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 j DS-GVO i. V. m. § 27 BDSG.
Ihre Daten werden auch verarbeitet, um berechtigte Interessen des Versicherers oder von Dritten zu wahren (Art. 6 Abs. 1 f DS-GVO). Dies kann insbesondere erforderlich sein:
- zur Werbung für eigene Versicherungsprodukte und Produkte der Kooperationspartner sowie für Markt- und Meinungsumfragen
- zur Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs
- zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten; insbesondere werden Datenanalysen zur Erkennung von Hinweisen genutzt, die auf Versicherungsmissbrauch hindeuten können
Darüber hinaus werden Ihre personenbezogenen Daten zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen verarbeitet, wie zum Beispiel aufsichtsrechtlicher Vorgaben, handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten oder der Beratungspflicht. Als Rechtsgrundlage dienen in diesem Fall die jeweiligen gesetzlichen Regelungen i. V. m. Art. 6 Abs. 1 c DS-GVO.
Sollten Ihre personenbezogenen Daten für einen oben nicht genannten Zweck verarbeitet werden, informiert Sie der Versicherer im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Was bedeutet das konkret?
Der Versicherer benötigt Ihre personenbezogenen Daten, weil sich ein Vertrag oder eine Schadenregulierung ohne deren Verarbeitung nicht bearbeiten lässt. Die Daten dienen dem Betrieb der Versicherungsgeschäfte, der Risikoprüfung, der Schadenaufklärung, der Missbrauchsverhinderung, Statistiken sowie der Kundenbetreuung. Grundlage sind je nach Zweck vertragliche Erfordernisse, berechtigte Interessen, gesetzliche Pflichten oder Ihre Einwilligung. Die Verarbeitung erfolgt unter Beachtung von DS-GVO und BDSG, und über neue Zwecke werden Sie informiert.
Häufige Fragen
Warum verarbeitet der Versicherer meine Daten überhaupt?
Weil die Bearbeitung, Prüfung und Verwaltung des Versicherungsvertrages oder der Schadenregulierung ohne die Verarbeitung Ihrer Daten nicht möglich ist. Zudem lassen sich Vertragsverhältnisse nur mit EDV korrekt, schnell und wirtschaftlich abwickeln und die Versichertengemeinschaft besser vor Missbrauch schützen.
Wofür werden meine Daten konkret genutzt?
Unter anderem für den Betrieb der Versicherungsgeschäfte, die Risikoeinschätzung und den Vertragsabschluss, die Durchführung des Vertrages (z. B. Policierung, Rechnungsstellung), die Prüfung von Schäden, die Erstellung von Statistiken sowie die Betreuung der gesamten Kundenbeziehung.
Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt die Verarbeitung?
Für vorvertragliche und vertragliche Zwecke gilt Art. 6 Abs. 1 b DS-GVO. Bei besonderen Kategorien personenbezogener Daten wird Ihre Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 a i. V. m. Art. 7 DS-GVO eingeholt. Zur Wahrung berechtigter Interessen dient Art. 6 Abs. 1 f DS-GVO und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten Art. 6 Abs. 1 c DS-GVO.
Werden meine Daten auch für Werbung genutzt?
Ja, das kann zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich sein, etwa zur Werbung für eigene Versicherungsprodukte und Produkte der Kooperationspartner sowie für Markt- und Meinungsumfragen.
Inhalte aus: Bedingungen Rechtsschutzversicherung 2023